Zum Instrument
 

Die Posaune, die aus der mittelalterlichen Busine hervorgegangen ist, wird erstmals in einem Bericht aus dem Jahre 1468 über die Hochzeit Karls des Kühnen von Burgund erwähnt.

In wenigen Jahrzehnten verbreitete sich dieses Instrument, dessen Besonderheit wohl die Zugvorrichtung ist, mit der die Rohrlänge verändert werden kann, in Frankreich und Italien. Bereits im 16. Jh. ist sie in den meisten Ländern Europas bekannt.

Durch Ausziehen des Zuges einer Posaune wird der Grundton um 6 Halbtöne erniedrigt, so dass mit diesem Instrument ein chromatisches Spiel möglich ist. Zudem kann als besonderer Vorzug der Posaune neben einer genauen, nur vom Spieler abhängigen Intonation auch das Glissandospiel ausgeführt werden.

So ausgerüstet findet man dieses Instrument in der Kammermusik, in Sinfonieorchestern, Blasorchestern und Big Bands. Für die jugendlichen Interessenten sei der Hinweis erlaubt, dass die Posaune für fast alle Jazz-Stilrichtungen bis hin zur Rock- und Popmusik sehr wichtig ist.

 
Zum Unterricht
 

Mit dem Unterricht auf der Posaune kann in der Regel im Alter von 10 Jahren begonnen werden. Hierbei ist die Größe des Kindes von entscheidender Bedeutung, so dass im Vorfeld einer Anmeldung die Kontaktaufnahme mit dem Fachlehrer empfehlenswert ist.

 
Unsere Lehrer
 

Jörg Tetzlaff

 
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