Zum Instrument
 

In der römischen Antike wurde mit Tuba eines der wichtigsten Blechblasinstrumente bezeichnet, welches neben der Verwendung bei feierlichen Anlässen vor allem als militärisches Signalinstrument benutzt wurde. Das Erscheinungsbild dieses römischen Instrumentes, das eher einer langgestreckten Trompete gleichkam und beim Spiel meist schräg nach oben gehalten wurde, hat mit dem Aussehen der heutigen Tuba nichts mehr gemein.

Die Tuba, wie wir sie kennen, ist in Zusammenarbeit des preußischen Militärkapellmeisters F. W. Wieprecht mit dem Berliner Instrumentenmacher J. G. Moritz entstanden, die sich ihre Entwicklung im Jahre 1835 patentieren ließen.

Schnell setzte sich dieses Instrument in Blasorchestern wie auch in den sinfonischen Orchestern durch. Denken wir u. a. an Musik von Richard Wagner, Anton Bruckner oder Richard Strauss. Immer häufiger finden wir die Tuba heutzutage auch in Big Bands als Ergänzung zur Bassposaune. Dem hingegen findet im Old time- und Dixieland-Jazz das aus den Zwanzigerjahren d. Jh. stammende Sousaphone, ein amerikanischer Verwandter der Tuba anderer Bauart, Verwendung.

Die Tuba steht heute meist in C, F oder Es notiert und hat 3 - 6 Ventile. Interessant ist auch die Länge der überwiegend konisch verlaufenden Röhre, die, würde man sie aufwickeln, je nach Stimmung des Instruments eine Länge von 3,6 bis 5,4 m ergäbe.

 
Zum Unterricht
 

Mit dem Tubaunterricht kann in der Regel, je nach Instrument und Körpergröße, im Alter von 12 bis 14 Jahren begonnen werden. Wie bei allen Instrumenten gehören rhythmisches Vorstellungsvermögen sowie Fleiß zu den notwendigen Voraussetzungen des Erlernens dieses Instrumentes.

 
Unsere Lehrer
 

Jörg Tetzlaff

 
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